Das, was in der Kindheit unsere Bindungen gefährdet hätte, wurde oft auch in uns selbst bekämpft. Anpassung war notwendig, doch Selbstablehnung war häufig der Preis.
Das, was in uns lebendig werden wollte, ob der Wunsch nach Nähe oder nach mehr Freiheit, ob Wut oder Trauer, wurde weggedrückt und verleugnet, um unser Überleben zu sichern.
Doch je klarer die Zusammenhänge werden, desto weniger wird es notwendig, gegen uns selbst zu kämpfen. Das, was in uns ist, darf da sein, dadurch fällt der Druck ab, es entsteht Entspannung und Frieden, wie er durch das bloße Bekämpfen und Verändern von Symptomen nie entstanden wäre, und aus diesem Frieden entstehen Klarheit und Kraft für Veränderung.